Informationen zum Thema Schufa und Kredite
Schufa Kredite
Schufa Auskunft
Leasing ohne Schufa
Leasing ohne Schufa Info
Vollkommen klar ist, dass bei Verzicht der Leasinggesellschaften auf eine Bonitätsprüfung die nicht vorhandene oder sogar negative Bonität des Leasingnehmers und somit das erhöhte Ausfallrisiko für die Leasinggesellschaft nur durch eine relativ hohe Anzahlung – bzw. wie es im Fachjargon heißt einmalige Leasingsonderzahlung – ausgeglichen werden kann. Diese beträgt i.d.R. mindestens 25 % des Anschaffungspreises bei freier Fahrzeug- und Händlerwahl, bei den Bestandsfahrzeugen der Leasinggesellschaft (die ihrerseits aber häufig überteuert sind) oder händlergebundenen Finanzierungen manchmal auch nur 20 %. Geringere Sonderzahlungen wie 10 oder 15 % sind i.d.R. reine Lockangebote unseriöser Anbieter, die meistens nur vorhaben diese Anzahlung vom Kunden zu kassieren, ohne dass dieser wirklich das Auto erhält oder um nach Zahlung des Kunden im nachhinein eine höhere Anzahlung zu verlangen. Bei seriösen Gesellschaften sind Anzahlungen von 10 – 15 % nur dann möglich, wenn ein Fahrzeug weit unter dem üblichen Marktpreis angeschafft wird, wie z.B. bei Ablösung eines bestehenden Leasingvertrages mit geringem Restwert, so dass die Anzahlung im Verhältnis zum Marktpreis wieder minimal 25 % beträgt.
Leasingsonderzahlungen in Höhe von 10 – 15 % werden schließlich schon von regulären Leasinggesellschaften verlangt, die Bonitätsauskünfte einholen, die zwar auch Leasing ohne Sonderzahlung anbieten, aber eben eine Sonderzahlung bei grenzwertigen Bonitäten verlangen, z.B. bei einem Kreditreform Bonitätsindex von lediglich 290. Auch daran kann man sehen, dass Leasingsonderzahlungen in dieser Größenordnung das Risiko bei komplettem Verzicht auf Bonitätsauskünfte nicht aufpuffern können, so dass seriöse Gesellschaften, die ohne Bonitätsauskünfte arbeiten, nicht mit solchen niedrigen Anzahlungen locken.
Entscheidend ist bei der Unterscheidung zwischen seriösen und unseriösen Anbietern aber vor allem, an wen die Anzahlung bzw. Leasingsonderzahlung zu leisten ist. Vollkommen unlogisch – und bei herkömmlichen Leasinggesellschaften, die Bonitätsauskünfte einholen auch vollkommen unüblich – ist es, diese an die Leasinggesellschaft selbst zu zahlen, diese Variante dient i.d.R. auch wieder nur dazu, die Anzahlung vom Kunden zu kassieren und dann den Leasingvertrag nicht abzuwickeln bzw. von diesem aus fadenscheinigen Gründen zurückzutreten (z.B. wegen negativer Bonitätsmerkmale obwohl vorher damit geworben wurde, auf entsprechende Auskünfte zu verzichten) oder nur zu plötzlich ganz anderen Konditionen zu erfüllen wie z.B. höherer Anzahlung als zuvor angeboten, da z.B. ein von der Leasinggesellschaft gefordertes Wertgutachten über das Fahrzeug niedriger ausfällt als der geforderte Kaufpreis.
Einzig logisch ist es daher, dass die vereinbarte Leasingsonderzahlung bei Abholung des Fahrzeuges an den Verkäufer des Fahrzeuges gezahlt wird und auch dort verbleibt, d.h. der Verkäufer bekommt dann vom Leasinggeber noch die Differenz zum vollen Kaufpreis, da ja der Verkäufer bzw. Händler ohnehin den vollen Kaufpreis erhalten muss. Nur diese Variante der Leistung der Anzahlung ist seriös und schützt Sie davor, eine Leasingsonderzahlung zu zahlen, ohne nachher das gewünschte Fahrzeug zu erhalten.
Ein weiteres Indiz, um einen seriösen von einem unseriösen Anbieter zu unterscheiden kann die Art bzw. der Umfang der von der Leasinggesellschaft für eine Entscheidung notwendigen bzw. verlangten Fahrzeugdaten sein. Hierfür muss man sich darüber im Klaren sein, dass das Fahrzeug bei nicht vorhandener oder nicht ausreichender Bonität des Leasingnehmers die einzige Sicherheit für die Leasinggesellschaft ist, d.h. das Fahrzeug muss entsprechend werthaltig sein. Um das zu prüfen benötigt die Leasinggesellschaft eine genaue Aufstellung der Ausstattung und Angaben über Motor- und Karosserievariante sowie beim Gebrauchtfahrzeug Laufleistung und Anzahl der Vorhalter und auch Angaben über den Verkäufer bzw. Händler, dessen Seriosität hierbei auch entscheidend ist. Daher wird eine seriöse Leasinggesellschaft stets ein detailliertes Angebot des Händlers verlangen. Sofern eine Leasinggesellschaft oder ein Vermittler die Fahrzeugdaten nur mit ein paar Abfragen in der Selbstauskunft wie Hersteller, Typ, Baujahr und Preis abfragt, ohne solch ein Angebot zu verlangen, sollte Sie das misstrauisch machen, diese Angaben reichen keinesfalls aus, um beurteilen zu können, ob das Fahrzeug einen marktgerechten Preis hat oder nicht. Wenn bei solch dürftigen Fahrzeugdaten dann nach kurzer Zeit eine Leasingzusage kommt, in Verbindung mit der Aufforderung, eine Gebühr zu zahlen, damit man Ihnen den Leasingvertrag zusendet, sollten Sie mehr als skeptisch sein.
Leasing ohne Schufa, Schufa Kredite; Girokonto Schufa Information.
Vielen Dank das Sie SchufaKredite.com besucht haben.